Wald zerstören oder retten?
Der Artenschutz hat hohe Priorität: In Bereichen mit gefährdeten Vögeln oder Fledermäusen dürfen Windräder nur mit entsprechenden Abschaltungen und Auflagen gebaut werden.
Der Klimawandel ist die größte Gefahr für den Wald, seine Bewohner, und auch für die Nutzung als Wirtschaftswald. Es geht darum, den ganzen Kelterner Wald zu erhalten, nicht nur ein paar Hektar.
Mit dem Holzertrag eines Hektars Wald (8 – 12 Festmeter pro Jahr) lässt sich grob ein durchschnittliches Haus heizen.
Ein Windrad auf dieser Fläche würde ca. 10GWh pro Jahr produzieren, damit kann man in der Größenordnung 2000 Häuser heizen (durchschnittlich ca. 5.000 kWh pro Wärmepumpe und Jahr)
Wald als CO2-Speicher
Ein normaler Wirtschaftswald speichert gar kein C02 dauerhaft.
Altholz im Wald verrottet und gibt dabei die selbe Menge an CO2 ab, die es aufgenommen hatte. Brennholz gibt bei der Verbrennung auch die selbe Menge an CO2 wieder ab.
Einzig Bauholz speichert CO2 dauerhaft. Das ist ein gutes Argument für Häuser in Holzständer-Bauweise.
Die besten natürlichen CO2-Speicher sind Moore, weil da die Biomasse im Wasser vor dem Verrotten geschützt wird, und sich über Jahrtausende ansammelt.
Ein Windrad verursacht bei der Herstellung auch CO2. Das hat das Windrad nach ca. einem Jahr Betrieb wieder hereingeholt.

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