Der Disko-Effekt - war da was?
Und für den Schatten gibt es strenge gesetzliche Grenzwerte. Die theoretische maximale Schattendauer, wenn das ganze Jahr über die Sonne scheinen würde und alle Windräder sich immer drehen würden, darf für ein Wohnhaus nicht mehr als 30 Stunden pro Jahr und 30 Minuten pro Tag betragen. In der Praxis bei deutschem Wetter ergibt das durchschnittlich 7 – 8 Stunden pro Jahr.
Die theoretische Gesamtdauer wird mit einer kumulierten Schattenprognose für den genauen Standort aller Windräder und des Wohngebietes berechnet.
Wenn diese theoretische Maximaldauer überschritten wird, dann werden Abschaltregelungen eingebaut, die bei entsprechendem Sonnenstand und Sonnenschein die Windräder abstellen. Bei so einer Regelung darf die tatsächliche gesamte Schattendauer nicht länger als 8 Stunden im Jahr sein.
Für die Zeiten, in denen der bewegte Schatten in ein Zimmer fällt, kann man bei Bedarf die üblichen Sonnenschutzmaßnahmen einsetzen, z.B. Rollläden oder Jalousien.

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